Rad-Führerschein für Erwachsene?

Den Sommerloch-Song hätte ich heute bereits auf dem Weg zur Arbeit gebrauchen können. Aber vermutlich hätte man mir dann ein Bußgeld wegen des Tragens von Kopfhörern im Straßenverkehr auferlegt. Da ich mir heute früh allerdings bereits wegen „Benutzung des beschilderten Radweges in nicht zugelassener Richtung“ ein Bußgeld von 20,- EUR eingefangen habe, lassen wir das mit den Kopfhörern lieber sein, denn tatsächlich ist auch das im Bußgeldkatalog für Radfahrer geregelt. „Fahrzeug geführt, obwohl das Gehör durch ein Gerät beeinträchtigt war“ – 10,- EURO!

Wie man sich außerdem im Straßenverkehr sündig verhält erfährt man hier:

http://www.adfc.de/bussgeldkatalog/

Innerlich bin ich nach der von mir vollzogenen Verkehrswidrigkeit und der damit verbundenen Ermahnung samt Strafe zum Wutbürger mutiert. Ich war schon echt angesäuert, muss ich gestehen. „Wir sollen uns umweltbewusster verhalten. Wir sollen fitter werden, auf unseren BMI achten und uns regelmäßig bewegen. Und dann werde ich dafür bestraft?! Haben die denn sonst nix zu tun? So im Sommerloch, meine ich? Wussten die denn nicht, dass ich erst das 3. Mal mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren bin? Und war mir denn nicht anzusehen, dass ich bereits 15 von insgesamt 22 km hinter mich gebracht hatte? Kann man denn da nicht mal ’nen Auge zudrücken? Also wirklich!“ – So meine Argumentation. 😉

Nachdem mir all diese wutentbrannten Gedankengänge durch den Kopf gehuscht sind, geht mein Modus nun so langsam zur Selbstreflexion und Selbsterkenntnis über. Ja, ich habe einen Fehler gemacht (ob bewusst oder unbewusst spielt wohl keine Rolle). Und ja, als verantwortungsvoller Erwachsener hätte ich mich im Vorfeld über die Gegebenheiten beim Radfahren informieren müssen. Ich weiß ja schließlich, dass ich in einem Land mit Regeln lebe. Und ja, ich werde meine Wissenslücken schnellstmöglich schließen! Ein paar wichtige Einblicke bietet dafür der bereits erwähnte Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V.

Und während Chester Bold im Sommerloch Zeit findet, den Mofaführerschein zu machen, sollte ich eventuell einschlägige Literatur zum Thema Fahrradfahren nachlesen und einen Workshop beim Verkehrswacht Medien & Service-Center in Erwägung ziehen.

http://www.verkehrswacht-medien-service.de/fw_modul_fahrrad_infothek.html

Denn was für Kinder gut ist, kann für Erwachsene nicht schlecht sein. 🙂

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Sommerloch-Song

Wow – Das gefällt! Aus zuverlässiger Quelle zugespielt und für „mitreißend“ befunden. Vielen Dank, Dani. 😉

Der „Bunte Sommer“ von Fayzen hebt die Stimmung und lässt uns auch an Tagen wie diesem nicht vergessen, dass doch eigentlich Sommer ist! Mit diesem Song konnte Fayzen ein gemeinsames Projekt mit seinen Fans realisieren. Die Ideen zum Thema „Bunter Sommer“ sammelte er über Kommentare auf Facebook und tape.tv. Mit genau 4 Schlagwörtern durfte jeder seine individuellen Sommer-Assoziationen posten. Die passendsten Ideen warf Fayzen in einen musikalischen Schmelztiegel und was entstand, ist ein perfekter Sommersong.

Unter http://blog.tape.tv/2013/07/videopremiere-fayzen-bunter-sommer/ könnt Ihr den Song sogar kostenlosen downloaden und Spaß haben. 😉

Das „profitable“ Sommerloch #2

Ein interessantes Thema. Wer verdient eigentlich Geld, wenn ganz Deutschland im Sommerloch verschwindet? Mal abgesehen von der offensichtlichen Tourismus- und Gastronomiebranche.

Schulen aller Art sollten doch offensichtlich im Sommerloch aktiv sein! Denn 2-3 Monate sind eine Menge Zeit. Da könnte man viel lernen.

Als Durchschnittsdeutscher hätte ich am Ende des Sommers:
» gelernt Schwedisch und Klingonisch zu sprechen
» meinen Mofaführerschein gemacht
» ProfiDiceStacker sein können
» mein (Mini)Golf Handicap reduziert
» gelernt die feinsten Cupcakes zu backen
» 3-4 Dinge in der Häkelschule gehäkelt, die ich an Weihnachten an die Verwandten hätte verschenken können
» einen Bob Ross Malkurs besucht
» endlich die Vögel in meiner Umgebung mit Namen nennen können

…ja, all das hätte ich machen können, wenn mich nur jemand darauf aufmerksam gemacht hätte! Was hättet ihr alles gemacht?

Das „profitable“ Sommerloch

Fahrschule vs. Mücke! Es lässt sich nicht ohne weiteres feststellen, wer die besseren Geschäfte macht. Sie tauchen plötzlich aus dem Nichts auf und dann werden sie zu Deinen Wegbegleitern. Beständig fahren Sie auf Deiner Route. Allein heute sprechen wir von vier Fahrschulen auf 3 Kilometern. Das Schöne ist, je mehr Fahrschulen Dir im Laufe Deines Tages begegnen, desto ruhiger wirst Du und desto weniger Bissspuren finden sich in Deinem Lenkrad. Ein Appell an das Gewohnheitstier in uns.

Ich würde mich in diesen Tagen gern mal beim Autofahren an ein Pulsmessgerät anschließen. Da würde dann wahrscheinlich stehen „Warnung! Es droht Tiefenentspannung! Warnung!“ Ommmm…

Für Fahrschulen dürfte feststehen: „Sommerloch? Kenn wa nich!“

Fahrschule

Sommerloch im Keller?

IMG_20130702_094126So ein Sommerloch müsste ja im Grunde allerhand Möglichkeiten für Unternehmungen bieten, die sonst zeitlich bedingt auf der Strecke bleiben. Auf der Suche nach eben diesen Unternehmungen habe ich deshalb heute Morgen kurzentschlossen mal den Weg in den unternehmenseigenen Keller angetreten. Was für eine tolle Idee von mir!

Das Bild, das sich mir bot, schreit nach einer Unternehmung, die sicherlich die meisten von uns immer wieder gern auf die lange Bank schieben. Da fällt mir auch gleich der Slogan eines schwedischen Möbelhauses ein. „Endecke die Möglichkeiten!“ Und unser Keller schafft da einige Möglichkeiten. Hoffen wir, dass da nichts zwischen das Sommerloch und den Keller kommt. 🙂